Die Netzhaut (Retina): Einzigartig wie Ihr Fingerabdruck - nur schönerEntdecken Sie Ihre einzigartige Signatur

Zwei Menschen, ein Blick – und ein verborgenes Muster, das es nur ein einziges Mal gibt. Willkommen bei der faszinierendsten Struktur des menschlichen Auges.

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Das Auge gilt als Fenster zur Seele. Hinter diesem Fenster liegt die Retina – und mit ihr ein Muster, das so einzigartig ist wie Sie selbst.

RETINA® Brand-Code: There Is Only One

Die geheimnisvolle Retina

In der faszinierenden Welt des Auges gibt es zwei entscheidende Komponenten: die Iris (Regenbogenhaut), welche die Pupille umgibt, und die Retina (Netzhaut) im Augehintergrund.

Iris: der Vorhang des Auges

Die Iris ist die farbige Pigmentschicht rund um die Pupille, vorne im Auge sichtbar und auch als Regenbogenhaut bekannt. Sie bestimmt unsere Augenfarbe und funktioniert wie die Blende einer Kamera: Sie regelt, wie viel Licht ins Auge fällt, verengt sich bei Helligkeit und weitet sich im Dunkeln. Sie kann unterschiedliche farbige Pigmente beinhalten und ist besonders wegen der Iris-Fotografie bekannt, die momentan sehr populär ist. Hier finden Sie eine eigene Seite, die wir der Iris gewidmet haben.[2]

Das Auge als Motiv – Iris und Pupille im Detail

Retina: das sensorische Netz

Die Netzhaut (lateinisch Retina) beherbergt die Stäbchen und Zapfen, die manche noch aus dem Biologieunterricht kennen: spezialisierte Nervenzellen, die Lichtimpulse über den Sehnerv an unser Gehirn weiterleiten. Sie liegt verborgen an der Rückseite des Auges und ist nur mit einer speziellen Kamera sichtbar – deshalb ist sie relativ unbekannt.[1]

Fundusbild einer Retina mit dem baumartigen Muster der Blutgefässe
Iris vorne, Netzhaut hinten – der Unterschied in elf Sekunden.

Ein schönes Muster, das nur Ihnen gehört

Die Retina ist in Aufbau und Funktion äusserst komplex. Drei ihrer wichtigsten Merkmale erklären, warum gerade sie uns so fasziniert.

01 Makula

Der Ort des scharfen Sehens

Die Makula ist der zentrale Bereich der Retina. Sie ist für das scharfe Sehen zuständig und ermöglicht es, Details zu erkennen – Text zu lesen oder Gesichter wahrzunehmen.[3]

02 Sehnerv

Die wildeste Region

Hier laufen die Nervenfasern zusammen und bilden den Sehnerv, der die Signale ans Gehirn leitet. Zugleich treten hier die Arterien ein und die Venen aus. Rund um den Sehnerv ist das Gefässbild am ausdrucksstärksten – und für unser Muster meist am interessantesten.[4]

03 Blinder Fleck

Was das Gehirn ergänzt

Am Austritt des Sehnervs gibt es keine lichtempfindlichen Zellen – dort entsteht ein blinder Fleck. Das Gehirn ergänzt diesen Bereich unbemerkt, sodass wir keine Lücke im Sichtfeld wahrnehmen.[5]

Stefan Wacha, Gründer von RETINA®

Warum wir Ihre Retina für Schmuck verwenden

«Wie kommt man auf so eine Idee?» Diese Frage höre ich fast täglich – und sie ist mehr als berechtigt. Für die Antwort muss ich ein wenig ausholen: Ich kam im Jahr 2000 aus Österreich in die Schweiz, um in Neurobiologie zu promovieren. Stundenlang habe ich am Mikroskop Nervenzellen analysiert, fasziniert von der Komplexität unseres Nervensystems.

Nach der Pharmaindustrie machte ich eine Ausbildung zum Goldschmied und baute zusammen mit meiner Frau das Atelier "kleine Rheinperle" am Basler Rheinsprung auf. Bald entdeckte ich so zwei neue Leidenschaften: kreatives Schmuckdesign und Unternehmertum.

Auf der Suche nach einer persönlichen, ästhetischen Signatur

Als wir uns stärker auf Eheringe konzentrierten, merkten wir schnell: Massenware und Standarddesigns waren nicht unser Ding. So einzigartig unsere handgefertigten Ringe waren – persönlich genug waren sie mir nicht. Ich wollte etwas schaffen, das nur ein einziger Mensch trägt und eine direkte, unverwechselbare Bedeutung hat.

Vor allem waren wir auf der Suche nach unseren eigenen Eheringen und waren von der Kreativität der Schmuckindustrie enttäuscht - alles sah sehr ähnlich aus. Für das emotional wichtigste Schmuckstück in unserem Leben, das wir mit glück 6 Jahrzehnte an unserem Finger tragen wollten, machte ein unpersönlichjes Massenprodukt keinen Sinn - wir wollten etwas Persönliches.

Ein eingravierter Name war zu wenig. Fingerabdrücke hatten für mich immer etwas Forensisches – sehr unromantisch. Lebenslinien aus der Handfläche, Klangwellen der Stimme: spannende Ideen, aber meinem ästhetischen Anspruch genügten sie nicht. Was mir vorschwebte, war eine persönliche und zugleich schöne Signatur.

Da meldete sich meine biologische Seite – und plötzlich war klar, was wir brauchten: die Retina. Denn sie ist ultrapersönlich, so einzigartig wie ein Fingerabdruck und doch viel schöner. Beim ersten Anblick erinnert sie an Wurzeln oder Äste eines Baumes, mit Kreuzungen, die wie Umarmungen wirken, manchmal sogar wie Herzen.

Nicht einfach Äderchen

Für manche wirkten Gefässe auf einem Ehering zunächst befremdlich. Doch es sind nicht die roten Äderchen, die nach einer durchzechten Nacht im Auge auftauchen – diese sitzen vorne auf der Bindehaut und haben mit der Retina nichts zu tun. Man muss buchstäblich etwas tiefer blicken: Die Einzigartigkeit und Schönheit dieses verborgenen Musters trägt eine symbolische Bedeutung, die weit über «Adern irgendwo im Körper» hinausgeht.

Das RETINA® Atelier in der Basler Altstadt

Von der ersten Aufnahme zur Weltpremiere

Für die ersten echten Retinabilder kontaktierte ich 2016 einen Basler Spezialisten - er reagierte auf meine E-Mail sofort mit den Worten «eine atemberaubend schöne Idee !» – und wir fotografierten die Retinas von mir und meiner Frau noch am selben Tag.

2019 stellte ich das Konzept auf 15 Messen weltweit vor: Zürich, Bern, Luzern, Paris, London, Edinburgh, sogar Abu Dhabi. Solche symbolische Schmuckstücke hatte niemand je zuvor gesehen – die Kraft der Idee faszinierte fast alle.

Zwei Menschen halten Blickkontakt – die Magie des Augenkontakts

Die Magie des Augenkontakts

Unsere Augen sind nicht nur ein Wunderwerk der Natur, sondern wohl das Organ, das uns am unmittelbarsten mit unserer Umwelt verbindet. Mit einem Blick teilen wir Angst, Freude, Liebe, Staunen – ganz ohne Worte, ohne eine gemeinsame Sprache. Augenkontakt ist weit kräftiger, als viele denken.

Ein soziales Experiment hat das eindrücklich gezeigt: Rund 45 000 Menschen in über 90 Städten weltweit hielten je eine Minute lang Blickkontakt mit einer fremden Person. Viele berichteten danach von einer besonderen Verbundenheit – nach nur einer Minute.[8]

Bekannt wurde die «Augenkontakt-Übung» auch durch eine Performance der Künstlerin Marina Abramović: In «The Artist Is Present» sass sie 2010 im Museum of Modern Art in New York über Monate Fremden gegenüber und blickte ihnen in die Augen.[7]

«Wir sind wie Inseln im Meer – an der Oberfläche getrennt, in der Tiefe verbunden.»
William James zugeschrieben[9]
Goldschmiedetisch in der Werkstatt von RETINA®

Ihr Muster. Nur einmal auf der Welt.

Sehen Sie Ihr eigenes Netzhautbild zum ersten Mal – und lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie daraus ein Schmuckstück wird, das nur Ihnen gehört. Das Gespräch beginnt mit Zeit, Zuhören und Ihrer Geschichte.

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Häufige Fragen zur Netzhaut und zum RETINA®-Konzept

Was ist die Netzhaut (Retina)?

Die Netzhaut ist die lichtempfindliche Nervenzellschicht an der Rückseite des Auges. Ihre Stäbchen und Zapfen wandeln Licht in Nervensignale um, die über den Sehnerv ans Gehirn gehen. Die schönen Linien, die man auf Netzhautbildern sieht, sind Blutgefässe. Sie ist nur mit einer speziellen Kamera sichtbar und deshalb relativ unbekannt.

Was ist der Unterschied zwischen Iris und Netzhaut?

Die Iris (Regenbogenhaut) ist die farbige Blende vorne im Auge; sie bestimmt die Augenfarbe und regelt wie eine Kamerablende, wie viel Licht einfällt. Die Netzhaut liegt hinten im Auge und wandelt dieses Licht in Nervensignale um. Beide werden oft verwechselt – für unseren Schmuck verwenden wir das Muster der Netzhaut, nicht der Iris.

Warum verwendet RETINA® die Netzhaut für Schmuck?

Weil das Netzhautmuster ultrapersönlich und so einzigartig wie ein Fingerabdruck ist – aber viel schöner. Beim ersten Anblick erinnert es an Wurzeln oder Äste eines Baumes, mit Kreuzungen, die wie Umarmungen oder Herzen wirken können. Es sitzt genau an der Schnittstelle zwischen unserer sichtbaren Aussenwelt und unserer inneren Welt: dem Fenster zur Seele.

Ist ein RETINA®-Schmuckstück ein biometrisches oder medizinisches Produkt?

Nein. Wir verstehen die Netzhaut als persönliche, verborgene und ästhetische Signatur, nicht als biometrischen Identifikator oder medizinisches Merkmal. Aus dem Muster wird ein ausdrucksstarker Ausschnitt gestalterisch abstrahiert. Es dient nicht der Identifikation, Diagnose oder Sicherheit, sondern der Symbolik und Schönheit.

Verändert sich das Netzhautmuster im Laufe des Lebens?

Die grundlegende Struktur der Blutgefässe entsteht während der Schwangerschaft und bleibt im Wesentlichen ein Leben lang stabil. Genau das macht das Muster zu einem so beständigen persönlichen Zeichen. Medizinische Details entnehmen Sie bitte anerkannten Quellen wie Wikipedia oder augenärztlichen Fachstellen.

Haben eineiige Zwillinge dasselbe Netzhautmuster?

Nein. Selbst eineiige Zwillinge, die äusserlich gleich aussehen, haben unterschiedliche Netzhautgefässe. Das Muster ist damit auch dort einzigartig, wo das Erbgut identisch ist.

Was ist die Makula?

Die Makula ist der zentrale Bereich der Netzhaut und für das scharfe Sehen zuständig. Sie ermöglicht es, Details zu erkennen – etwa Text zu lesen oder Gesichter wahrzunehmen.

Was ist der Sehnerv und warum ist diese Region so interessant für das Muster?

Am Sehnerv laufen die Nervenfasern der Netzhaut zusammen und leiten die Signale ans Gehirn. In dieser Region treten zugleich die Arterien ein und die Venen aus. Deshalb ist die Umgebung des Sehnervs die «wildeste» und für das Muster, das wir für Schmuck nutzen, meist interessanteste Zone.

Was ist der blinde Fleck?

Am Austritt des Sehnervs gibt es keine lichtempfindlichen Zellen – dort entsteht ein «blinder Fleck». Das Gehirn ergänzt diesen Bereich unbemerkt, sodass wir keine Lücke im Sichtfeld wahrnehmen.

Sind die Linien auf dem Netzhautbild dieselben roten Äderchen wie nach einer durchzechten Nacht?

Nein. Die roten Äderchen, die man nach einer durchzechten Nacht im Auge sieht, sitzen vorne auf der Bindehaut und haben nichts mit der Netzhaut zu tun. Die Gefässe der Netzhaut liegen tief hinten im Auge und bilden das feine, baumartige Muster, das wir gestalterisch verwenden.

Ist der RetinaScan gefährlich oder unangenehm?

Nein. Eine Spezialkamera fotografiert das Netzhautmuster berührungslos und völlig ungefährlich, ähnlich einer Aufnahme beim Augenarzt. Es ist kein Eingriff, nur ein Foto.

Wie lange dauert der RetinaScan?

Etwa eine Minute. Der Scan ist in Basel oder bei einem Partner aus dem weltweiten Netzwerk möglich.

Woher kam die Idee, die Netzhaut für Schmuck zu nutzen?

Gründer Stefan Wacha kam 2000 für ein Neurobiologie-Doktorat aus Österreich in die Schweiz und war fasziniert von der Komplexität des Nervensystems. Beim Aufbau der Goldschmiede seiner Frau suchte er nach einer persönlichen und zugleich ästhetischen Signatur für Eheringe. Fingerabdrücke wirkten forensisch, Klangwellen unpassend – bis seine biologische Seite die Antwort lieferte: die Netzhaut.

Was hat Augenkontakt mit dem RETINA®-Konzept zu tun?

In den meisten Kulturen gilt das Auge als Fenster zur Seele. Augenkontakt schafft in kürzester Zeit Nähe und Verbindung – das zeigen soziale Experimente mit vielen tausend Menschen weltweit. Ein Schmuckstück, das genau dieses Muster trägt, sitzt sinnbildlich an der Schwelle zwischen aussen und innen.

Wer war Marina Abramović und was hat sie mit dem Thema zu tun?

Marina Abramović ist eine Performance-Künstlerin. In «The Artist Is Present» sass sie 2010 im Museum of Modern Art in New York über Monate Fremden gegenüber und hielt Blickkontakt. Die Arbeit machte eindrücklich sichtbar, wie stark und berührend wortloser Augenkontakt wirken kann.

Kann ich den RetinaScan auch aus dem Ausland machen?

Ja. Der Scan ist bei einem Partner aus dem weltweiten Netzwerk möglich, die Beratung läuft per Video, und das fertige Stück wird weltweit versendet.

Wie geht es nach diesem Beitrag weiter?

Wenn Sie wissen möchten, wie aus dem Netzhautmuster Ihr persönliches Schmuckstück entsteht, führen der RETINA®-Ablauf und das Konzept Schritt für Schritt weiter – von der Beratung über den RetinaScan bis zum handgefertigten Unikat.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Wikipedia: «Netzhaut». de.wikipedia.org/wiki/Netzhaut
  2. Wikipedia: «Regenbogenhaut» (Iris). de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenhaut
  3. Wikipedia: «Gelber Fleck» (Makula). https://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Fleck_(Auge)
  4. Wikipedia: «Sehnerv». de.wikipedia.org/wiki/Sehnerv
  5. Wikipedia: «Blinder Fleck (Auge)». de.wikipedia.org/wiki/Blinder_Fleck_(Auge)
  6. National Eye Institute (NEI, NIH): «How the Eyes Work». nei.nih.gov – How the Eyes Work
  7. Museum of Modern Art (MoMA): Marina Abramović, «The Artist Is Present» (2010). moma.org/calendar/exhibitions/964
  8. The World’s Biggest Eye Contact Experiment (The Liberators International). theliberators.org/eye-contact
  9. Das Zitat «We are like islands in the sea» wird häufig William James zugeschrieben.

Dieser Beitrag gibt medizinische Zusammenhänge bewusst vereinfacht wieder und ersetzt keine augenärztliche Beratung. Für Details verweisen wir auf die oben genannten Quellen.